ART WEISSENSEE setzt neue Maßstäbe * Rund 2500 Besucher, zahlreiche Gäste aus den anderen Stadtbezirken und dem Bundesgebiet * Erfolgreiche Premiere für UTA, UWE und UGMAPLAST * Vermittelte Umsätze im insgesamt deutlich fünfstelligen Bereich. Die Veranstalter loben das Publikum und melden gute Verkäufe.

Mit großem Erfolg schloss am Sonntag (21. September 2014) die 1 . ART WEISSENSEE ihre Tore. Sieben Tage lang trafen sich Sammler und Kunstfreunde aus aller Welt in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz. Das Team der KUNSTHALLE sowie sieben Ausstellungsveranstalter aus drei Bundesländern bo- ten rund 2500 Besuchern einen hervorragenden Querschnitt des aktuellen Kunstschaffens. “Mit der ART WEISSENSEE 2014 haben wir das Profil der kleinsten deutschen Kunstmesse geschärft”, so das Fazit von Prof. Thaddäus Hüppi, Leiter der ART WEISSENSEE. “Mit der Kombination von sehr jungen und bereits am Markt etablierten Künstlern konnten wir eine hervorragende Angebotsqualität bieten. Mit UTA, UHU und UWE haben wir außerdem das Angebot der Messe klar strukturiert”, so Hüppi weiter. Allein für die Ausstellung UTA – Werke unter Tausend bespielten rund 250 vom Team der KUNSTHALLE kuratierte Künstler und Studierende der Kunsthochschule Weißensee die KUNSTHALLE mit 400 Werken. Unter den Ausstellenden waren in diesem Jahr auch die Künstlergruppen allgirls (Berlin) und WESTWERK (Hamburg), die Ateliergemeinschaft Milchhof (Berlin), die Redaktion PROLOG-Heft für Zeichnung und Text (Berlin), die kuratorischen Projekte MyVisit.to (Berlin) und G7 (Berlin) sowie der Süddeutsche Kunstverein (Reusten) mit eigenen Ausstellungssegmenten.

Die Aussteller der ART WEISSENSEE zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Besonders die Qualität des Publikums und das große Interesse an junger Kunst wurden häufig hervorgehoben: “Die Messe hat enormes Potential, das Interesse ist groß und die internationalen Sammler sind auch da”, stellte Ralf Schmitt von MyVisit.to (Berlin) fest. “Ich komme liebend gern zur ART WEISSENSEE” schwärmte Thomas Nolden (Reusten), der unter anderem Werke von Felicitas Aga und Angelika Zeller vermittelte. “Wir hatten einen fulminanten Start”, freute sich Matthias Schellenberger vom Schnipselpro- jekt. Der Berliner Leiter der Medienwerkstatt von Vincentino e.V. vermittelte 50 % seiner angebotenen Werke im Niedrigpreissegment . Aber auch im obersten Preisbereich zwischen 900 und 1000 Euro wanderten zahlreiche Kunstwerke in Sammlungen. “Das ist eine wirklich gute Messe”, urteilte die Berliner Künstlerin Simone Haack, die zwei Arbeiten in bedeutende Privatsammlungen abgab. “Man spürt, dass Weißensee als Messestandort zwar unerwartet ist, aber mit hoher Qualität punktet”, urteilte die diesjährige ART WEISSENSEE-Schirmherrin Prof. Else Gabriel.

In guter Stimmung war auch Julia Brodauf, die gleich mehrere Interessenten für Lisa Holmgrens Meisterwerk “Right” (500 Euro) gewinnen konnte. “Wir sind nicht unzufrieden”, teilte Manfred Schneider, Kurator der externen Ausstellung BLITZ! (Berlin/Paris/St. Moritz) am dritten Messetag in Hinblick auf die Besucherströme mit. “Wir hatten Sammler aus Österreich und Dänemark in der Halle und haben insbesondere für unsere jungen Künstler gute Kontakte hergestellt”, hieß es seitens der Messeleitung. Verkaufserfolge meldeten auch der Projektraum Studio Schramm mit der Ausstellung UGMAPLAST. „Die Messe ist sehr pulsierend und ansprechend”, befand Götz Schramm (Brandenburg/Weißensee).

“Die Besucher stürzen sich nicht nur auf das Bekannte”, so Hüppi. “Viele junge Künstler haben großartig verkauft, wir schließen mit einem hervorragenden Ergebnis ab”, lautet die Bilanz des Teilzeitberliners.

Bilanz ART WEISSENSEE

Teilnehmende Künstler: 250 Ausgestellte Werke: 400
In den Verkauf vermittelte Werke: 62

Die ART WEISSENSEE ist noch nicht ganz vorbei. Die Ausstellung UHU – Werke unter hundert Euro in den Räumen der Weißenseer Spitze wird verlängert und schließt mit einer Finissage am 12. Oktober. Auch die Ausstellung „AUS allen Wolken“ in Sepp Maiers 2raumwohung wird noch bis zum 10. Oktober zu sehen sein.

Text: © Julia Brodauf